Alpinist am Gipfel seiner Träume

Jetzt hat´s geklappt!

Alpinist am Gipfel seiner Träume

Wegen Heldentat knapp gescheitert

Der 49-jährige Mauterndorfer hatte im Mai 2013 für Aufmerksamkeit gesorgt, als er rund 150 Höhenmeter unterhalb des Gipfels den eigenen Besteigungsversuch abbrach, um einem erblindeten amerikanischen Bergsteiger zu helfen. Er rettete dem Mann damit das Leben.

 

Dem US-Amerikaner waren damals nach dem Aufbruch vom letzten Hochlager die Sonnenbrillen vereist. Er ging ohne Brillen weiter - mit dramatischen Folgen. Obwohl es noch dunkel war, blies der ständige Wind in die ungeschützten Augen des Mannes. Kurz vor dem Gipfel war der Bergsteiger völlig erblindet und drehte mit seinem Sherpa um. Ein deutscher Expeditionsveranstalter schrieb damals, dass es noch nie zuvor gelungen sei, einen Erblindeten vom Gipfel lebend zurück ins dritte Hochlager zu bringen.

 

Am Gipfel angekommen

Fünf Jahre später kehrte Hauer nun zum Mount Everest zurück. Als Führer einer Expedition des Tiroler Reiseveranstalters Furtenbach Adventures engagiert. Er leitete mit der Hilfe von Sherpas vier Teilnehmer aus den USA, Deutschland und Österreich über die Nordroute von der chinesischen Seite auf den höchsten Berg der Erde. Die Gruppe hatte sich seit Mitte April im Basislager auf 5.200 Meter aufgehalten und mehrere Akklimatisierungstouren durchgeführt.

Eine Sprecherin des Reiseveranstalters bestätigte gegenüber der APA den Gipfelerfolg: "Es geht ersten Informationen zufolge allen gut.“

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