10. Jänner 2018 14:38
Grippewelle
Nachfrage nach Impfstoffen immens
Die Influenza-Stämme A und B wurden schon nachgewiesen.
Nachfrage nach Impfstoffen immens
© Getty Images

In diesem Jahr soll es viel mehr Fälle der richtigen Influenza anstelle von grippalen Infekten geben. Die Grippe verläuft meist schwerer als der grippale Infekt und kann unter Umständen lebensbedrohlich sein. Durchschnittlich erkranken drei bis fünf Prozent daran. Da für Influenza keine Meldepflicht besteht, lässt sich schwer sagen, wie viele Personen in Tirol derzeit tatsächlich an der Grippe leiden.

Impfstoff teilweise schon vergriffen

Ein neuer Vierfach-Impfstoff, der heuer zum ersten Mal im Angebot ist, ist in Tirol schon beinahe aufgebraucht. Allerdings ist der herkömmliche Dreifach-Impfstoff noch verfügbar. Es empfiehlt sich nach wie vor, sich impfen zu lassen, da die Grippewelle wahrscheinlich vier bis sechs Wochen andauern wird und der Impfstoff schon nach zehn Tagen seine volle Wirkung entfaltet hat.

Aber die letzten Auswertungen des Influenzanetzwerks Österreich haben ergeben, dass 60 Prozent der nachgewiesenen B-Viren der Yamagata–Linie waren, die nur vom Vierfach- nicht aber vom Dreifach-Impfstoff eliminiert werden können. Die Nachfrage nach Grippeimpfungen steigt auf jeden Fall stetig an.