Schneeschmelze und Gewitter ließen Pegel in Tirol ansteigen

Brücken gesperrt

Schneeschmelze und Gewitter ließen Pegel in Tirol ansteigen

Schneeschmelze und lokale Gewitter haben in Tirol die Pegel von Bächen und Flüssen ansteigen lassen. In der Nacht auf Mittwoch sind alleine in Innsbruck die Pegel auf bis zu sechs Meter angestiegen. Experten sprechen jetzt von einem 30-jährlichen Hochwasserereignis. Die Feuerwehren waren entlang des Inns über Nacht im Großeinsatz und mussten mehrere Brücken sowie Stege sperren: Allein in Innsbruck die Karwendelbrücke, den Emil-Bethourad-Steg und den Hans-Psennersteg. In Schwaz ist außerdem die Steinbrücke gesperrt. Auch wenn derzeit nicht mit großflächigen Überflutungen zu rechnen sei, könne es "da und dort" in den nächsten Tagen zu kritischen Situationen kommen, hieß es.

"Die Schneeschmelze geht aufgrund der hohen Temperaturen weiter, weshalb sich die Situation noch verschärfen dürfte. Heute und morgen sind weitere Gewitter angekündigt. Das kann die Situation am Inn und an den gewitterbetroffenen Zuflüssen zusätzlich verschärfen", erklärte Klaus Niedertscheider, Leiter des Sachgebiets Hydrographie und Hydrologie des Landes.

Auch an der Isel in Osttirol und deren Zubringer führe die starke Schneeschmelze zu einer Hochwasserführung. "Die aktuelle Situation führt uns einmal mehr vor Augen, wie wichtig die laufenden Hochwasserschutzprojekte entlang des Inns sowohl im Unterinntal als auch im Oberland sind", meinte indes Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler (ÖVP).

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