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Armut in Tirol

Caritas hat alle Hände voll zu tun

Immer mehr Menschen benötigen Hilfe und Unterstützung, um der Armut zu entgehen.

Die Zahlen steigen immer weiter. 300 Menschen mehr als im Vorjahr besuchten die Beratungszentren der Caritas in Innsbruck und den Bezirken- Und das, obwohl schon 2013 ein Zuwachs von 7 Prozent zu verzeichnen war.

Armutsgründe

Immer mehr Menschen sind auf Hilfe angewiesen, weil sie in die Armut schlittern. Die meisten aufgrund von Krankheit und Arbeitsplatzverlust. Laut Caritas-Direktor Georg Schärmer nehmen beide Sektoren zu, vor allem jüngere Menschen erkranken häufiger schwer oder unheilbar. Dies bringt viele in existenzielle und finanzielle Nöte. So zum Beispiel bei Familien, in denen der Hauptverdiener erkranken würde. Man müsste am Minimum leben, für Heiz- oder Stromkosten aufzukommen ist nicht möglich.

Forderungen der Caritas

Die Caritas spricht aus Erfahrung, wenn sie sagt, dass vor allem jene Menschen, die Hilfe am dringendsten benötigen diese nicht annehmen. Oft wird auch der Anspruch auf Mindestsicherung nicht angenommen. Deshalb fordert die Caritas, dass in den Wohnungen von Menschen in akuten Notlagen im Winter keine Stromabschaltungen durchgeführt werden sollen.

Demenzerkrankungen und Unterstützung

Auch die Zahl der Hilfsbedürftigen im Rahmen von Demenzerkrankungen steigt laut der Caritas immer weiter an. Vor allem Angehörige brauchen die Beratung des Demenz-Servicezentrums, wo sie fachlichen Rat in Bezug auf den richtigen Umgang mit den Patienten finden.