Olympische Ringe

Olympische Spiele in Innsbruck

Erneute Bewerbung für Olympia in Innsbruck

Ob für Tirol/Innsbruck eine Olympiabewerbung 2026 Sinn macht, soll jetzt eine Machbarkeitssudie klären. Wenn die Voraussetzungen dafür passen, wird es eine Volksbefragung geben.

Es zählt schon fast zur Kultur von Tirol. Das Land Tirol und die Stadt Innsbruck möchten sich erneut als offizieller Austragungsort für die Olympischen Winterspiele 2026 bewerben. Bereits zum vierten Mal wird Tirol ins Bewerbungsboot für die Olympischen Winterspiele geholt.
Im Innsbrucker Landhaus wurde gestern Abend über eine mögliche Kandidatur diskutiert. Der österreichische Olympiapräsident Karl Stoss und sein Generalsekretär Peter Mennel informierten hier die Vertreter aller politischen Parteien aus Stadt und Land über die Bestrebungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), die Winterspiele wieder einmal im "alpinen Europa" durchzuführen. Dies gibt die Tiroler Tageszeitung bekannt.  

2800 Athleten und 10.000 Medienvertreter

Doch dieser Schritt sollte gut durchdacht werden. Bei einer Austragung der olympischen Winterspiele kommen erhebliche Kosten auf Tirol zu. Am kostenintensivsten sind die Eishallen für die Eissportbewerbe. Nicht zu vergessen ist auch das Olympische Dorf für 2800 Athleten und die Unterbringung von rund 10.000 Medienvertretern.
Derzeit gibt es Fragen über Fragen, ist das IOC wirklich bereit, in überschaubare Spiele zu investieren, denn das Veranstaltungsbudget würde eine Milliarde Euro überspringen.

Aus diesem Grund wird in den nächsten Wochen eine Machbarkeitsstudie über finanzielle, infrastrukturelle und ökonomische Voraussetzungen durchgeführt. Anhand dieser Studie will die Landes- und Stadtregiereung entscheiden, ob eine Bewerbung sinnvol ist. Im Falle einer Kandidatur soll ein Bürgerbeteiligunsprozess und eine Volksbefragung stattfinden.