Es ist ein politisches Erdbeben.

Antenne Tirol

Es ist ein politisches Erdbeben.

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Spannender hätte die Bundespräsidentenwahl nicht laufen können. Die Wahlbeteiligung lag in Tirol bei 57,7 Prozent.

Es ist ein politisches Erdbeben.Auch in Tirol hat FPÖ-Kandidat Norbert Hofer bei der Bundespräsidentenwahl in fast allen Gemeinden die meisten Stimmen erhalten. Insgesamt im Bundesland kommt Hofer auf 35,7 Prozent der Stimmen. Dahinter liegt Ex-Grünen-Chef Alexander van der Bellen mit 24,3 Prozent. Dritte wird Irmgard Griss mit 19,2 Prozent. Am 22. Mai gehen Hofer und van der Bellen in die Stichwahl.

Schwer deklassiert wurden am Wahlsonntag die Kandidaten der beiden Großparteien. Andreas Khol von der ÖVP kommt in Tirol auf 12,7 Prozent. SPÖ-Kandidat Rudolf Hundstorfer gar nur auf 5,9. Und Baumeister Richard Lugner schafft in Tirol 2,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag in Tirol bei 57,7 Prozent.

In Innsbruck war nicht Hofer sondern Van der Bellen mit 32,6 Prozent der stimmenstärkste Kandidat. Hofer kommt in der Landeshauptstadt auf 30,5 Prozent. Griss ist in Innsbruck dritte mit 19,9 Prozent. Während Kohl, Hundstorfer und auch Lugner nur ein einstellige Ergebnis erreichen.