Glawischnig in Notaufnahme eingeliefert

Alle Termine abgesagt

Glawischnig in Notaufnahme eingeliefert

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Glawischnig musste nach einem schweren allergischen Schock am Samstag ins AKH.

Schock um die Grünen-Chefin Eva Glawischnig. Die Bundessprecherin und Klubobfrau musste am Samstag wegen eines akuten schweren allergischen Schocks am Samstag in der Notaufnahme des AKH Wien behandelt werden. Das teilte der Grüne Parlamentsklub heute in einer Aussendung mit.

Bisher sind die Ursachen dieser Reaktion unklar und sollen nun ambulant medizinisch geklärt werden. Die Termine von Eva Glawischnig wurden bis auf weiteres abgesagt.

Auch politisch in der Bredouille

Die Grünen-Chefin kommt einfach nicht zur Ruhe. Erst hatte sie die Jungen Grünen gegen sich aufgebracht und schließlich sogar aus der Partei geworfen. Jetzt verliert Eva Glawischnig nach und nach auch die Zustimmung ihrer Landesparteien. Am Montag meldete sich nun sogar die als ihre mögliche Nachfolgerin gehandelte Astrid Rössler zu Wort: Die Salzburger Landeschefin kritisiert die Kommunikation der Partei in dieser Causa scharf und mahnt, man soll mit den Jungen Grünen „den Kontakt halten“.

Etwa zeitgleich meldete sich auch die Wiener Landespartei: Via Facebook sprach sich deren Landessprecher Joachim Kovacs für den Verbleib der Jungen Grünen aus. Der Rausschmiss durch Glawischnig sei nicht gerechtfertigt gewesen. Dafür gab es am Wochenende schon scharfe Kritik der Tiroler und Vorarlberger Grünen.