Immer weniger lassen sich Zeckenimpfen

Antenne Tirol

Immer weniger lassen sich Zeckenimpfen

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Obwohl Tirol die zweithöchste Zahl an Erkrankungen aufweist, geht die Impfrate gegen FSME nach einem Zeckenbiss zurück.

Ganz Österreich ist betroffen: die Impfraten gegen FSME sind rückläufig. Jedoch steigt die Zahl an Erkrankungen, Tirol liegt sogar auf dem zweiten Platz.
Gesundheitsmediziner raten deshalb dringend dazu, sich impfen zu lassen.


Steigende Zahlen in Tirol
In Tirol wurden im vergangenen Jahr 24 FSME-Erkrankungen nach Zeckenbissen registriert. Das wurde nur von Oberösterreich mit 27 Fällen übertroffen.

Die Erkrankungen steigen weiter an, die 24 Fälle des Vorjahres sind aber durchschnittlich.

Kein Schutz trotz Impfung
Obwohl sich fast alle Menschen mindestens einmal gegen FSME durch Zecken impfen lassen, sind nicht alle von ihnen automatisch geschützt. Wichtig ist es, sich korrekt durchimpfen zu lassen, denn nur dann gibt es einen Schutz. Das sind nach den Untersuchungen des Marktforschungsunternehmens GfK in Österreich derzeit nur 64 Prozent. Bei Kindern unter drei Jahren sind sogar nur 35 Prozent gegen die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) geeimpft.


Wie geht´s?
Für eine komplette Durchimpfungen sind zunächst drei Teilimpfungen erforderlich. Die erste Auffrischung erfolgt dann nach drei Jahren. Danach genügt bis zum 60. Lebensjahr eine Impfung alle fünf Jahre. Älteren Personen wird eine Auffrischung alle drei Jahre empfohlen. Die derzeit verwendeten Impfstoffe sind für Kinder ab dem ersten Lebensjahr zugelassen.