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Millioneninvestment in Kühtai

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17 Millionen Euro flossen in die Renovierung.

Mit einem der spektakulärsten Hotelprojekte des Alpenraums macht das Kühtai in dieser Wintersaison von sich reden. Die Gerber Hotelgruppe investierte im Laufe des Sommers 17 Millionen Euro in die Renovierung und den Umbau ihres 4-Sterne-Superior Hotels Mooshaus zum Hotelresort mit Sportgeschäft und Skischule.

Knapp 90% der involvierten Firmen kamen dabei aus der Region und haben ihren Sitz in Tirol und Südtirol. „Uns war es wichtig nicht nur das eigene Haus zu optimieren, sondern auch ein klares Bekenntnis zum Standort Tirol abzugeben. Wo möglich haben wir auf lokale Anbieter und regional ansässige Firmen zurückgegriffen“, so Mario Gerber Geschäftsführer der Gerber Hotels.

Als Fachgruppenobmann der Tiroler Hotellerie möchte Gerber mit gutem Beispiel voran gehen: „Regionalität im Tourismus muss den Gästen nicht nur am Teller serviert, sondern sollte auch im Hinblick auf die Infrastruktur gelebt werden. Die Tirolerinnen und Tiroler, die nicht vom Tourismus leben, profitieren so auf indirektem Wege auch vom Fremdenverkehr.“

Betten verkauft jeder, es geht darum Erlebnisse zu kreieren

„Der komplette Umbau war von der Vision getrieben unseren Kunden künftig ein innovatives, einzigartiges Produkt zu bieten. Daher haben wir uns auch lange mit den Details beschäftigt“, so Gerber. „Natürlich wäre kleiner und weniger aufwendig möglich gewesen, aber heutzutage geht es nicht mehr einfach darum Betten zu verkaufen. Der Gast sehnt sich nach Erlebnissen“, bringt es Gerber auf den Punkt.

Winterurlaub aus einem Guss

Welchen Herausforderungen Familien im Skiurlaub oft gegenüber stehen, könne man sich als Tiroler fast nicht vorstellen, führt Gerber weiter aus: „Das touristische Angebot besteht aus einer Vielzahl an Leistungen, die meist einzeln und aufwendig gebucht werden müssen. Der Gast sollte das Urlaubspaket aber möglichst einfach zusammenfügen können. Wie bei einem Puzzle sollten die einzelnen Aspekte des Skiurlaubs ineinander greifen. Familienurlaub darf nicht kompliziert sein.“

Wohl auch ein Grund dafür, dass zu den familiengeführten Gerber Hotels neben drei Hotels und zwei Restaurants künftig auch eine Skischule sowie ein Sportgeschäft inklusive Skiverleih und –depot gehören.

Quelle: Gerber Hotels / Promedia