Schwimmbad

Kurzer Besuch

Mit Baby aus Hallenbad gebeten

Artikel teilen

Ein Hallenbadbesuch hat für eine junge Familie aus Innsbruck mit einem Hinauswurf geendet.

Eine zweifache Familienmutter hat gemäß ihren eigenen Angaben seit einem halben Jahr regelmäßig das Hallenbad in O-Dorf besucht. Mit dabei waren eigentlich immer ihre zwei Töchter und ihr Mann.

Einziger Haken: Sie war mit ihrem Kinderwagen unterwegs. Der Bademeister forderte sie daraufhin auf, das Schwimmbad zu verlassen. Es kam zu einem Wortgefecht, das darin geendet hat, dass die Polizei gerufen wurde. Die Beamten haben schließlich die Besucher aus dem Schwimmbad begleitet.

Ein zunächst ausgesprochenes Hausverbot ist inzwischen von den Innsbrucker Kommunalbetrieben zurückgenommen worden.

Aus "hygienischer Sicht", wäre es nicht in Ordnung mit dem Kinderwagen ins Schwimmbad zu fahren. Nachdem die Familie die Anordnung des Bademeisters nicht befolgt hat und das Schwimmbad nicht auf dessen Anweisung hin verlassen hat, wurde die Polizei gerufen.

Für Behinderte werden in diesem Bad allerdings auch eigens angefertigte Rollstühle verwendet, die den hygienischen Anforderungen eines Schwimmbades gerecht werden.