Unwetter Innsbruck

Dank an die Feuerwehr

Nach Unwetter in Tirol Danksagung an die Feuerwehr

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Nach Unwetter am Samstagnachmittag bzw. Samstagabend Feuerwehr durchgehend im Einsatz

Nach Beschreibungen der Augenzeugen herrschte am Samstag in Tirol Weltuntergangsstimmung. Das hat im Inntal und im südlichen Mittelgebirge zu zahlreichen Straßen-, Keller- und Garagenüberflutungen geführt.
Laut Meterologen fiel im Westen Innsbrucks innerhalb kürzester Zeit 54 Liter Regen pro Quadratmeter. Der Durchschnittswert bei einem Gewitter liegt bei cirka zehn bis 20 Liter pro Quadratmeter. Die heftigen Niederschläge führten zu schrecklichen Verwüstungen und Überschwemmungen. Vor allem im Großraum Innsbruck wurden in Amras die Straßen überflutet, sodass sich innerhalb kürzester Zeit ein See bildete. Das Einkaufszentrum DEZ und drei weitere Häuser mussten evakuiert werden. Schutz fanden die Bewohner in der Amraser Volksschule. Auch in Rum, Lans und Aldrans fielen die Schäden des Unwetters enorm aus. Dieses führte, abgesehen von Überschwemmungen, sogar zu Murenabgängen. Die Zahl der Notrufe stieg auf 700, sodass die Feuerwehr am Wochenende insgesamt 270 Einsätze durchführen musste.

Danksagung
Daraufhin sprachen die Innsbrucker Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und der Vizebürgermeister Christoph Kaufmann am Montag einen Dank an die Feuerwehr aus, die seit Sonntag mit den Aufräumarbeiten der Schäden des Unwetters beschäftigt sind. Sie betonten, dass durch den Einsatz der Feuerwehr Schlimmeres wie größere Sach- und Personenschäden verhindert werden konnten. Sogar am Montagvormittag gingen noch Anrufe ein, die des Unwetters bedingte Sachschäden meldeten. Die Summe der Schäden wird im siebenstelligen Bereich geschätzt.

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