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Neue Preiserhebung der AK sorgt für Empörung

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Die Tiroler zahlen für ihre Lebensmittel viel zu viel. Das Ergebnis zeigen wir euch hier.


Eine neue Preiserhebung der AK Konsumentenschützer sorgt für Aufsehen in Tirol. Die Erhebung zeigt auf, dass Lebensmittel mit einem Österreich- Aufschlag von bis zu 170% belegt sind.
Bereits 2014 wurde durch eine Preiserhebung von Innsbruck und München im Drogerie-Segement bekannt, dass die Tiroler in Innsbruck wesentlich mehr bezahlen, als im benachbarten München.

Österreich-Aufschlag

Heuer wurden ausgewählte Markenlebensmittel in fünf Supermärkten in Wien, Innsbruck und München verglichen. Wieder kam ein unverschämtes Ergebnis heraus: In Innsbruck und Wien zahlen die Kunden einen enormen Österreich-Aufschlag.
Auffällig auch wieder: der teuerste Markt in München war immer noch günstiger als der billigste Markt in Innsbruck. Während der Lebensmittel-Warenkorb in München zwischen 71,56 und 79,59 Euro kostete, lag die Preisspanne in Innsbruck zwischen 93,83 und 96,75 Euro. Der größte Preisunterschied bei einzelnen Produkten lag sogar bei 170,27 %!

Arbeiterkammer enmpört!

AK- Präsident Erwin Zangerl regt sich darüber maßlos auf, denn diese immensen Preisunterschiede seien durch nichts zu erklären. Vorgeschobene Gründe wie unterschiedliche Marktbedingungen seien haltlos. Die EU-Kommission sei informiert aber völlig untätig. Zangerl fordert daher eine sofortige Reaktion der EU-Kommision auf diese Unverschämtheit.