ÖAMTC und VCÖ: Steuersystem ökologisieren

Die Klebevignette war gestern:

Revolution auf Österreichs Straßen

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Der ÖAMTC gibt Neuerungen in sämtlichen Bereichen für 2018 bekannt.

Sobald wir den 2018-Kalender in den eigenen vier Wänden aufhängen, kommen uns auch einige Neuerungen auf Österreichs Straßen entgegen. Der ÖAMTC veröffentlichte nun einen Vorschriften-Katalog, der mit dem kommenden Jahr landesweit in Kraft treten wird.

Wir haben die Neuerungen für euch auf einen Blick:

Mit dem 20. Mai dürfen alle Fahrzeuge, die schwere Mängel aufweisen, nur bis zu zwei Monate nach der Überprüfung genutzt werden. Bei schwerwiegenden Schäden kann die Behörde die Zulassung gar per sofort aufheben. Weiters werden historische Fahrzeuge verstärkt auf die Vorschriftsmäßigkeit kontrolliert.

Alle neu zugelassenen Fahrzeugtypen der Klasse N1/M1 müssen ab 31. März über ein eCall-System verfügen. Bei eCall handelt es sich um ein von der EU geplantes Notrufsystem für Kraftfahrzeuge.

Neu ist auch, dass angehende Mopedfahrer ab März ihre Prüfung am Computer ablegen werden. Hat man 80% der Fragen richtig beantwortet, ist man stolzer Besitzer eines Mopedführerscheins.

Neue Vignettenregelung

Aufatmen können nun auch Fans der digitalen Vignette, die 2018 anstatt der Klebevignette an der Mautstation der ASFINAG erworben werden kann. Dadurch ist bei Scheibenbruch, Diebstahl oder Totalschaden keine Ersatzvignette nötig. Allerdings muss man sich nach dem Erwerb etwas gedulden: Aufgrund des Rücktrittsrechts bei Online-Käufen gilt die digitale Vignette erst am 18. Tag nach dem Kauf.

Der Preis der Vignette wird dabei leicht angehoben: PKW-Jahresvignetten kosten im kommenden Jahr 87,30€.

Quelle: ÖAMTC

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