Strache

Bis zu eine Million Euro für Ibiza Video

Strache soll versuchen Video zu kaufen

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Bisher scheiterte Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache aber ebenso wie andere daran.

Dieses Material beendete im Mai dieses Jahres seine politische Karriere und die türkis-blaue Koalition. Jetzt soll Ex-FPÖ-Chef und Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache versuchen, das ganze stundenlange Video von jenem verheerenden Abend auf Ibiza zu kaufen. Das berichten "Die Presse" und "Der Standard".

Demnach soll Strache bereits seit Längerem über Mittelsmänner versuchen, an das Ibiza-Video, von dem die Öffentlichkeit nur einen kleinen Ausschnitt kennt, heranzukommen. Das sollen verschiedene Quellen aus dem Umfeld der Macher des Videos bestätigen. Gratis ist das freilich nicht. Wie es in den Berichten heißt, solle es sich um Summen von mehreren Hunderttausend Euro bis hin zu einer Million Euro handeln.

Und auch der Strache-Anwalt Johann Pauer bestätigt das Interesse Straches, bestreitet aber, dass er jemals Geld dafür geboten habe. "Seit der erstmaligen Veröffentlichung des Ibiza-Videos besteht seitens meines Mandanten ein erhebliches und nachvollziehbares Interesse, das gesamte Videorohmaterial zu sichten, um sämtliche dieser vor über zwei Jahren getätigten Äußerungen in ihrem Kontext nachvollziehen zu können", sagt Pauer gegenüber der "Presse".

Aber nicht nur Strache steht ohne Video da. Selbst die zuständigen Staatsanwaltschaften haben bisher - trotz Razzien - nichts von dem Video gefunden.