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Gesundheit

"tirol kliniken" ziehen sich von Uni-Pathologie zurück

Kritik wegen zu wenig Personal und wochenlangen Verzögerungen bei Untersuchungen - Krankenhauserhalter will Unternehmen gründen

Der landeseigene Krankenhauserhalter "tirol kliniken" zieht sich vom Institut für Oathologie der Medizinischen Universität Innsbruck zurück. Man hat sich jetzt entschieden, ein eigenes Unternehmen zu gründen, erklärt "tirol kliniken"-Geschäftsführer Stefan Deflorian.

Es geht berab!

"Am Uni-Institut geht es seit seit Jahren bergab, aber nicht mehr bergauf", sagt Deflorian. Es gibt im Institut einfach zu wenig Personal, vorrangig steht aber für die Mitarbeiter die Patientenversorgung. Wochenlang hat es Verzögerungen bei den Untersuchungen gegeben, dass kan aber für die Patienten und den nötigen Therapieerfolg nicht akzeptiert werden.

Eigenes Unternehmen gründen

Ein Beschluss des Ausfsichtsrates der "tirol kliniken" liegt seit Dienstag vor. Das Land schreibt die Leistungen aus und will dann mit Partnern eine eigene Pahologie-GmbH gründen.

Für die Übergangszeit gibt es einen Vertrag mit der Med.-Universität. Im Bezug auf nötige Gewebeproben für die Forschung an der Uni wird es Kooperationsmöglichkeiten geben, so Deflorian.

Großkunde Landeskrankenhaus

Derzeit werden laut dem Bericht am Pathologie-Institut jährlich noch 14.000 Gewebeproben von Patienten der Innsbrucker Klinik analysiert.

Das Landeskrankenhaus sei als letzter Großkunde übrig geblieben, weil sich immer
mehr Spitäler im Land - etwa wegen Verzögerungen und Kritik an der Qualität der Befundungen - zurückgezogen hatten und ihre Gewebeproben stattdessen von niedergelassenen Pathologen bzw. anderen Instituten untersuchen lassen.