Wenn Science-Fiction Wirklichkeit wird

Technik-Evolution

Wenn Science-Fiction Wirklichkeit wird

Vom Tablet oder Touchscreen bis hin zu Datenbrillen oder selbstschnürenden Sportschuhen – diese Dinge waren vor Kurzem noch Science-Fiction.

Was vor einigen Jahren noch in Szenen aus Science-Fiction-Filmen zu finden war, ist jetzt dabei Realität zu werden – sofern es nicht bereits realisiert wurde. Die Erfindungen aus Star Trek, wo man das erste Mal Touchscreens, Tablets und das Beamen sehen konnte, konnten vollständig oder zumindest in Quantenzuständen (Beamen) realisiert werden.

Bewegung wie bei „Minority-Report“


Das Durchsuchen virtueller Datenbanken mittels Gestensteuerung, wie es Tom Cruise in „Minority Report“ macht, ist mittlerweile, obwohl der Film im Jahr 2054 spielt, schon veraltet. In der Wirklichkeit braucht man keine Handschuhe mehr, um die Menüs am Bildschirm zu bedienen – die neue XBox ist dafür ein gutes Beispiel:

Die Spiele-Konsole "Xbox 360" verfügt über eine kleine Zusatzkamera, die die Bewegungen des Spielers erfassen und Eingaben verarbeiten kann. Mit bestimmten Körperbefehlen lassen sich Programme wechseln und starten, Menüs bewegen oder die Konsole ausschalten. Man kann damit zwar noch keine Science-Fiction-Verbrecherjagd durchführen, es ist aber immerhin ein Anfang.

Alles durchschauende Datenbrille


In einigen Monaten kommt eine Datenbrille von Google auf den Markt - diese ist in der „Mission:Impossible“-Reihe mit Tom Cruise zu sehen. Als Ethan Hunt begibt sich der Hollywood-Star auf Agentenjagd. Seine Datenbrille, die ihm entweder den aktuellen Missionsauftrag übermittelt oder ihn mit nützlichen Zusatzinformationen während des Einsatzes versorgt, darf dabei nicht fehlen.

Der Suchmaschinenriese Google hat nun auch eine Datenbrille mit dem Namen "Google Glass" entworfen. Auch Normalsterbliche können nun mit der sogenannten "Augmented Reality" in Berührung kommen. Informationen werden dabei mit bestimmten Objekten verknüpft. Während eines Spaziergangs kann man sich etwa die Route zu seinem Ziel direkt ins Auge projizieren lassen – dabei kann die Brille Werbung passend zu den persönlichen Vorlieben an die Häuserwände werfen. Der Haken an der Sache: Man bezahlt mit seinen persönlichen Daten.

Von Hoverboards und Selbstschnürenden Schuhen


„Zurück in die Zukunft“, vor allem der zweite Teil, war ebenso richtungsweisend für neue Erfindungen. Im Film, der im Jahr 2015 spielt, trug Marty McFly selbstschnürende Sportschuhe. Für das kommende Jahr hat Nike nun angekündigt, den „MAG“ wirklich auf den Markt zu bringen.

Noch bekannter ist aus dem Streifen das sogenannte „Hoverboard“ - 2010 ließ der Künstler Nils Guadagnin ein Board durch magnetische Elemente fliegen. Er verwendet dabei unter anderem einen alten Besenstiel, ein Skateboard, Klebeband und die richtige Beleuchtung. Das täuschend reale Youtube-Video schlug hohe Wellen auf der Videoplattform. Leider ist das Hoverboard nie Verkehrstauglich geworden – es konnte bisher nur in der Ausstellung über der dazu passenden Vorrichtung schweben.