Wiedervereinigung möglich

Innsbruck-Wahl:

Wiedervereinigung möglich

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Eine Wiedervereinigung von ÖVP und der 1994 von der Volkspartei abgespaltenen Liste "Für Innsbruck" laut Platter nicht ausgeschlossen.

"Denken ist immer erlaubt", meinte Platter am Dienstag vor Journalisten. Zuerst müsse man aber genaue Bewertungen vornehmen und das Wahlergebnis analysieren.

"Dann wird man sich über die eine oder die andere Variante Gedanken machen müssen", erklärte der Landeschef. Dieser Prozess müsse aber Schritt für Schritt angegangen werden, fügte er hinzu. Beide Parteien hatten bei der Gemeinderatswahl am Sonntag teils herbe Verluste hinnehmen müssen. Die ÖVP hatte 9,7 Prozentpunkte und FI 4,9 Prozentpunkte verloren. Zusammen kam nur noch auf 28,3.

Den Aussagen von Wirtschaftsbundchef und Nationalratsabgeordnetem Franz Hörl, der den Rücktritt von Spitzenkandidat und Stadtparteichef Franz Gruber gefordert hatte, wollte sich Platter jedoch nicht anschließen. "Es braucht jetzt Ruhe und Gelassenheit", sagte der Landeshauptmann. Außerdem sei man noch mitten im Wahlmodus. Eine Wahlempfehlung für die Bürgermeiststichwahl am 6. Mai wollte Platter nicht aussprechen. Dies sei Angelegenheit der Innsbrucker Stadtpartei, meinte er.

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