Kinotipp

Moonlight startet im Kino

Während der großen Verwechslung bei der Oscarverleihung 2017 stand ein Film im großen Rampenlicht. Statt „La La Land“ bekam ausgerechnet er die höchste Auszeichnung des Abends. Der Oscar für den „Besten Film“ ging an Moonlight. Am Freitag läuft er in den Kinos an.

Chiron – auch „Little“ genannt - ist neun Jahre alt. Der kleine Junge spricht nicht viel. Seine alleinerziehende Mutter ist cracksüchtig. Dies ist der Grund, weshalb er seinen Kummer in sich hinein frisst. Erst als der Drogenhändler Juan und dessen Freundin Teresa sich um ihn kümmern, blüht er langsam auf.

In seiner Zeit als Teenager fällt seinen Mitschülern auf, dass er etwas anders ist. Seine sensiblere und feinfühligere Art ist der Grund für Mobbing-Attacken. Mit Kevin, sein bester Freund während der Schulzeit, hat er erste homosexuelle Erfahrungen. Beide verlieren sich später aus den Augen.

Die Jahre vergehen und Chiron hat sich in Atlanta eine neue Existenz aufgebaut. Inzwischen verdient er sein Geld ebenfalls als Drogenhändler. Bei einem unerwarteten Anruf von seinem alten Freund Kevin werden wieder alte Gefühle in ihm ausgelöst. Sein Freund ist inzwischen Koch und bittet ihn, dass er einmal in Miami zu Besuch kommt. Der scheinbar harte Chiron ziegt danach wieder sein wahres Ich.

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