Unzufriedenheit in Tiroler ÖVP

Koalitionsverhandlungen

Unzufriedenheit in Tiroler ÖVP

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Beate Palfrader und Erwin Zangerl warnen vor FPÖ.

AK-Präsident Zangerl meinte gegenüber der „Tiroler Tageszeitung“ zum Thema Selbstverwaltung: „Wir sind nicht gegen Reformen bei den Kassen, aber die sind in den Ländern zu führen. Mit dieser Struktur und nur noch einer österreichischen Kasse statt den neun Gebietskrankenkassen hat Tirol überhaupt keinen Einfluss mehr. Es geht uns um Verantwortung für die Versicherten und unsere Mitglieder vor Ort."

Zangerl glaubt, dass die FPÖ versucht hier maßgeblichen Einfluss zu nehmen: „Bei den demokratischen Wahlen in den Interessenvertretungen bzw. der Selbstverwaltung waren sie in der Vergangenheit kaum erfolgreich, jetzt versuchen die Blauen über die Zerschlagung der Selbstverwaltung Einfluss zu gewinnen“.

Tirols Bildungslandesrätin Beate Palfrader kritisierte zuletzt gegenüber der APA die Pläne im Bildungssektor: „Nach wie vor kennen wir nur Überschriften. Dabei könnten wir unsere Erfahrungen einbringen“. Palfrader zeigte sich auch wenig begeistert von den Plänen zu verpflichtenden Schulnoten zurückzukehren.

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