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Grenzüberschreitender Lawinenbericht

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Ab Winter 2017/2018 soll es einen "grenzüberschreitenden Lawinenbericht" mit Südtirol und Trentino geben.

Bis Ende November hat es heuer schon sieben Lawinentote gegeben, die alle in Grenzgebieten waren. Durch einen "grenzüberschreitenden Lawinenbericht" - bei dem Tirol, Südtirol und Trentino zusammenarbeiten - soll Gefahrenzonen in Grenznähe vorgebeugt werden. Durch das neue System könnte man auch im Nachbarland schauen, was passiert und schneller Information über Lawinen-Risiken einholen. Geplant ist das Projekt als Euregio-Initiative. 

Die Tourenbedingungen unterscheiden sich oft stark zwischen nördlicher und südlicher Alpenhauptkammseite. Nun sollen auf einer Seite alle Daten zusammengefasst werden. Damit gibt es auch eine Erleichterung für die Kunden, da sie nicht immer überlegen müssen, auf welcher Seite des Berges sie gerade sind. Die Informationen wären kompakt auf einer Seite und in verschiedenen Sprachen zugänglich.

Beinhaltete Informationen sollen aber nicht nur eine Gefahrenstufenkarte und eine Schneehöhenkarte sein, sondern auch ausgearbeitete Schneeprofile. Auch der Aufbau der Schneedecke soll dort abgebildet werden. 

Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Landeshauptmann Günther Platter, als er noch Präsident der Euregio war. Der neue Lawinenlagebericht soll für 30 Monate und mit einem Budget von 815.000 Euro genehmigt werden. Gestartet wird das Projekt ab der Wintersaison 2017/18. 

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